Termine 2016 Vormerken!

Da machen wir mit.

 

 In den Pfingstferien geöffnet nach telefonischer Vereinbarung!

 

Internationaler Museumstag 22.Mai

geöffnet von 13.00 - 17.00 Uhr

 

MUSEUM in NOT!!!! bitte helfen sie uns!!!

Museumsprospekt des Landkreises Würzburg - wir sind auch drin!
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Wir sind auf den Seiten 26-27 vertreten.
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Museumsprospekt digital!
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Die Ausstellung mit Fossilien aus der Trias

In den Anfängen des Museums, waren die Exponate noch ein wildes Durcheinander an Fundstücken.
Aller Formationen, Steinalter und Länder. Bis eines Tages ein Besucher fragte – Und was findet man hier im Muschelkalk?
Das war die ausschlaggebende Frage die eine Überarbeitung unseres Museumskonzeptes ausgelöst hat.
Die Fundstücke die man hier in Mainfranken findet, sind Fossilien der Trias.

Triasmuseum
Triasmuseum an der Ochsenfurt , Außenansicht

Warum ein Triasmuseum?

Muschelkalk in Unterfranken ist gleich zu setzen mit Maintal, Mainfranken, Fränkische Platte, Fränkisches Weinland. Diese Landschaften im Herzen des Regierungsbezirks gehören neben dem Kraichgau und dem Thüringer Becken zu den markantesten Muschelkalk-Landschaften in Deutschland: Ein tief in die Schichten des Muschelkalks eingeschnittenes Maintal, große Hochflächen im Muschelkalk mit trockenheitsliebender Vegetation und seltenen Orchideen, ausgedehnte Weinlagen.

Der Begriff Muschelkalk wurde 1761 erstmals von Georg Christian FÜCHSEL (1722 - 1773) in der Schreibweise "Muschelkalch" für die dem Buntsandstein in Thüringen überlagernden, kalkhaltigen und an Versteinerungen reichen Sedimente eingeführt. Im restlichen Süddeutschland verwendete man zu jener Zeit noch den Begriff "grauer Kalkstein". Um 1826 verstand man in Württemberg unter "Muschelkalk" noch das gesamte Schichtpaket von Muschelkalk über Keuper bis Jura. Friedrich v. ALBERTI hat den Muschelkalk 1834 zusammen mit Buntsandstein und Keuper in die Trias eingebracht, worin er das mittlere Schichtglied bildet, und auf den heute so benannten Umfang reduziert.

Den Muschelkalk gliederte v. ALBERTI in Wellenkalkgruppe (= Unterer Muschelkalk), Anhydritgruppe (= Mittlerer Muschelkalk) und Kalkstein von Friedrichshall (= Oberer Muschelkalk). Diese Dreigliederung, die in Muschelkalktälern auch morphologisch deutlich wird, hat bis heute Bestand.

Wie die alte süddeutsche Bezeichnung "grauer Kalkstein" es bereits andeutet, sind es überwiegend graue Kalksteine, vielerorts aus Muschelschill aufgebaut, und graue Tonsteine, die diese Einheit bilden.


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